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Ein Teil dieser Route im Nordteil des Huronsees eignet sich besonders für Kanufahrten. Eine Vielzahl unterschiedlich großer Inseln folgen der Linie des Festlandes parallel in einem Abstand von etlichen Kilometern, und bilden so einen Kanal, bekannt als der Lake Huron "North Channel". Ebenso lohnt sich eine Wandertour oder Kayakfahrt entlang der rauhen Gargantua Küste des Oberen See mit seiner malerischen Landschaft. Auch eine Kanutour auf dem "Goulais River" oder "Mississaugi River" die sich verborgen durch das schöne Hochland der Algoma Region schlängeln sorgen dafür das diese grossartige Reise zu einem magischen Abenteuer wird. Eine Kanu- oder Wandertour durch diese zum grössten Teil wenig bewohnte Gegend mit ihren artenreichen Pflanzen, Tieren und Insekten ist ein lohnendes Unternehmen. Die Sommer sind sehr warm, denn wir befinden uns auf der geographischen Breite von Norditalien. Die Winter sind schneereich und trocken, ideal für ausgedehnte Touren mit Hunde- oder Motorschlitten, oder auch mit Schneeschuhen oder Langlaufski. Es geht los Diese kurze Reisebeschreibung schildert eine Kanutour entlang der Huron See Küste, beginnend am Morgen eines beliebigen Tages. Bei guten Wetterbedingungen ertönt der Weckruf in der Stille des frühen Morgens. Im Zeltlager kommt reges Treiben auf. Schlafsack und anderes Zubehör werden noch im Zelt verpackt und ans Ufer getragen, wo die Kanus bereitliegen. Hier machen wir auch gleich unsere Morgentoilette. Nach einem kurzen Frühstück falten wir die Zelte und verstauen sie im Zeltsack. Der Campingplatz wird aufgeräumt. Sobald die Kanus beladen sind, können wir ablegen. Der Bug der Boote teilt das noch spiegelglatte Wasser. Freudig und voller Erwartung fahren wir in den Morgen, der aufsteigenden Sonne entgegen. Ihre Strahlen glitzern auf der Wasserfläche. Unsere Kanus gleiten durch das leicht bewegte Wasser. Wir schauen in die enorme Weite dieses Landes, die von Landzungen und Inseln unterbrochen wird. Am Himmel treiben leichte Wolken. Wir fahren vorbei an dicht bewaldeten, oft auch felsigen Ufern. Auf einer kleinen Insel öffnet sich eine malerisch schöne Bucht, die uns Gelegenheit zur Rast bietet. Kaum erkennbar im Dunst der Weite liegt unser Tagesziel, noch einige Kilometer entfernt. Bei langsam aufkommendem Wind und Wellengang wird das Paddeln und Steuern der Kanus anspruchsvoller. Durch den Rückenwind wird die Fahrt schneller und manchmal auch abenteuerlicher. So erreichen wir unser Ziel schon bald und gleiten, von den Wellen getragen, in eine weite Bucht mit weißem Sand. Am Strand angekommen entladen wir die Kanus und stellen die Zelte auf. Sobald die Feuerstellen ausgebaut sind, fangen wir mit der Zubereitung des Essens an. Hier in der Wildnis und nach den vorangegangenen Anstrengungen schmeckt das Essen besonders gut. Nach einem regen Austausch der Tageserlebnisse dauert es nicht mehr lange bis wir in unseren Schlafsäcken liegen und die Glieder entspannen. Der folgende Tag wird wieder neue Eindrücke und Erfahrungen mit sich bringen - die schönen Erinnerungen bleiben uns erhalten. |